Start der Bärlauch-Saison

Bärlauchpesto

Sooo, auch in München ist der Frühling angekommen und der Bärlauch wächst. Seit vier Jahren kenne ich dies Pflanze jetzt und gehe seitdem jedes Jahr mehrmals auf die „Jagd“. Heute hat es mich dann auch gepackt: Nach der Arbeit ging es direkt in den englischen Garten, wo ich auch recht schnell einen „Bärlauch-Teppich“ gefunden habe.

Daheim habe ich dann gleich alles verarbeitet zu Pesto und Butter:

Bärlauchpesto

200g Bärlauch
200ml Öl
200g Cashews (gerne auch die gesalzenen aus der Dose)
Salz, Pfeffer nach Belieben

Bärlauch gut waschen, möglichst trocken tupfen, grob kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten pürieren. Zum Aufbewahren im Kühlschrank mit etwas Öl beträufel und so „luftdicht versiegeln“. Allerdings schmeckt das Pesto frisch am besten, lange aufheben ist nicht 🙁

Für die Butter habe ich eine Handvoll Bärlauchblätter mit zimmerwarmer Butter und etwas Meersalz püriert. Kann man in kleinen Portionen einfrieren, oder wie wir gleich mit Tomate-Mozzarella zum Steak essen – lecker!!

Bärlauchbutter

Freu mich schon auf die nächste Sammlung, die Saison ist ja noch lange nicht vorbei…

Hefe-Zimt-Zopf

Hefezopf

Habe gerade 5kg Äpfel zu Hause – die waren halt gerade im Angebot und haben mich angelacht… Natürlich habe ich gleich wieder ne Portion Obstbrei gekocht, aber wohin mit dem Rest? Also rauf auf Hefezopf mit Apfelmus klang dann so interessant, dass ich es einfach testen musste! Ein Hefeteig ohne Ei, Butter und Zucker? Sowas geht?? Anscheinend schon! Gut etwas Zucker konnte ich mir nicht verkneifen und eine Zucker-Zimt-Füllung bekam er auch noch verpasst. Das Rezept war dann also in etwa so:

500 g Mehl
1 geriebener Apfel
3 g Salz
250 ml lauwarme Milch
1/2 Würfel frische Hefe
3 EL Zucker

1-2 EL geschmolzene Butter
ca. 3 EL Zucker
ca. 1 EL Zimt

Milch leicht (!) erwärmen und in eine große Schüssel geben. Hefe darin auflösen, Mehl, Zucker, Salz und geriebenen Apfel dazugeben. Das Ganze verdeckt an einem warmen Ort für ca. 30 min. gehen lassen. In drei Teile teilen und ausrollen. Mit flüssiger Butter bestreichen, Zimt-Zucker darüber streuen und einrollen. Die drei Stränge zu einem Zopf flechten, evtl. mit Eigelb bestreichen.
Bei 180° ca. 30 min backen.

Den Apfelbrei habe ich zwar nicht rausgeschmeckt, aber lecker war der Zopf trotzdem. Vor Alles ist es praktisch, wenn man mal kaum Zutaten daheim hat und trotzdem nen Kuchen backen will! Freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Hefe-Experiment, Hefe mag mich irgendwie 😀

Milchreis mit Erdbeersoße

Milchreis

Nachdem mir Maria Lust auf Milchreis gemacht hat, konnte ich nicht anders, und hab es am gleichen Tag noch nachgemacht. Rezept findet Ihr bei ihr auf der Seite, hab mich genau ans Rezept gehalten, habe nur gefrorene Erdbeeren verwendet anstatt Frische. Sehr lecker, v.A. wenn man den Milchreis dann in den kleinen Gläschen zum Picknicken mit in den englischen Garten nehmen kann 😀

Obstbrei und Pudding im Glas

Brei und Pudding

OK, ich muss es zugeben: Ich mach einfach alles gerne im Glas. Das ist dann so eine hübsche kleine Portion, die man gut mit ins Büro nehmen kann.

Heute habe ich zuerst das restliche Obst verarbeitet, das dringend wegmusste: ein Stück Ananas, Bananen, Äpfel, Kiwis und Zitronen. Wie immer habe ich alles grob kleingeschnitten und aufgekocht. Abgeschmeckt habe ich es mit etwas Honig. Fünf Gläschen kamen dabei heraus, für jeden Arbeitstag eins. Freu mich jetzt schon drauf!

Da ich gerade sturmfrei hab, habe ich die nächste Idee, die mir kam, auch gleich noch umgesetzt: Ich wollte doch schon länger mal Pudding ohne Tütchen machen! Rezept war schnell gefunden (hatte es auf chefkoch schon länger gespeichert), Zutaten waren auch alle vorrätig – dann also los!

TÜTENFREIER PUDDING

500ml Milch
3EL Vanillezucker
2-3 EL Speisestärke
1 Eigelb
1 EL Vanillesirup (OK, den hatte ich dank dem Wichteln gerade da, hat gut reingepasst)
nach Geschmack evtl. Zimt, Kakao, Kokos, Karamell,……

Ein paar Esslöffel von der Milch mit den Zutaten verrühren, Rest Milch aufkochen. Wenn die Milch kocht, das Gemisch einrühren und nochmal kurz aufkochen. Ich habe die Hälfte in kleine Gläschen gefüllt, den Rest mit 1 EL Kakao vermischt und vorsichtig darüber geschichtet. Der Pudding ist bei mir nicht ganz so fest wie Tütenpudding geworden, aber ich denke, im Kühlschrank wird er schon fest.

Hab den Pudding bisher nur warm probiert, da war er schonmal sehr lecker! Bin gespannt, wie es morgen schmeckt und was meine Kollegen dazu sagen (die diesmal als Versuchskaninchen herhalten müssen). 🙂

Ricotta-Gnocchi mit rotem Pesto

ricottagnocchi

Vor einer Weile habe ich bei delicious days ein Gnocchi-Rezept gesehen, das mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Nach zwei (erfolgreichen!) Versuchen, Kartoffelgnocchi herzustellen, hatte ich mir geschworen, diesen Aufwand nicht nochmal zu betreiben! Aber in diesem Rezept klang das so einfach, das musste ich einfach testen. Mit einer Freundin habe ich mich dann gesten rangetraut und für 3 Personen Gnocchi gekocht:

RICOTTA-GNOCCHI
(3 Personen)

500g Ricotta
2 Eigelb
1 TL Salz
150g Mehl
60g geriebenen Parmesan
evtl. frischen gehackten Basilikum

Alles miteinander verrühren bis eine pampige Masse entsteht. Portionsweise (am besten mit einem Esslöffel) auf ein gut bemehltes großes Brett geben, mit mehligen Händen vorsichtig ausrollen und mit einem bemehlten Messer in kleine Kissen schneiden. Das Mehl nicht stark in den Teig einarbeiten, sonst verlieren die Gnocchi die „Fluffigkeit“.
Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchis vorsichtig reingeben. Einmal kurz umrühren, dass sie nicht am Boden ankleben und dann abschöpfen, sobald die oben schwimmen.

TOMATEN-PESTO
(3 Personen)

150g frische Tomaten
40g Parmesan
1 Zehe Knoblauch
100g Cashewkerne
30ml Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano

Die Mengenangaben sind so Pi mal Daumen, das kann man je nach Geschmack variieren. Da wir gerne viel Soße/Pesto mögen, ergibt das gleich eine gute Menge 😉
Alles zusammen pürieren, je nach gewünschter Festigkeit noch mit Öl oder Parmesan strecken.

Zusammen mit den Gnocchi war das echt ein Gedicht! Das wird es sicher noch öfter geben, dann wahrscheinlich mal mit einer Soße, die nicht ganz so kräftig im Eigengeschmack ist, so dass man die käsigen Gnocchi noch besser herausschmecken kann.

Knusperringe

knusperringe1

Tja, es hat nicht lange gedauert, bis ich das erste Wichtelgeschenk nachmachen musste… Die Knusperringe mussten gestern daran glauben. Nach ein bisschen abwandeln habe ich es dann schließlich so gemacht:

KNUSPERRINGE

50 g Kürbiskerne
250 g weiße (oder schwarze) Kuvertüre
20 g Cornflakes
50 g getrocknete Cranberries, grob geschnitten
2-3 Silikon-Eiswürfelförmchen (IKEA)

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühren leicht anrösten.
Die weiße Kuvertüre fein hacken und im warmen Wasserbad schmelzen, dabei aber nur lauwarm (max. 30 Grad) werden lassen und ab und zu umrühren. Cornflakes, Cranberries und Kürbiskerne unter die geschmolzene Kuvertüre rühren und Schokomasse in die Silikonförmchen geben. Für ca. 15 Minuten in das Gefrierfach stellen, dann vorsichtig aus den Förmchen lösen. Die Knusperringe kühl aufbewahren, dann halten sie ca. 4 Wochen.

Eine Fuhre habe ich nur mit weißer Schokolade gemacht, eine nach dem Rat eines Kollegen mit „Kuhflecken“. Sind beide hübsch geworden, haben sich aber nicht optimal in die Form gießen lassen (die Sternchen waren zu filigran für die großen Zutaten in der Schokolade). Notiz im Kopfe: Größere Silikonförmchen kaufen!
knusperringe

München bei Nacht

München

Heute mal was ganz Anderes: Wenn ich abends durch München nach Hause radle, wünsche ich mir öfters, ich hätte meine Kamera dabei, da ich so viele Stellen sehe, die ich gerne fotografieren würde. Also warum nicht einfach mal an einem schönen Tag die Kamera und das Stativ mit zur Arbeit nehmen und abends ne Fotosession starten? Habe zum Glück eine Freundin auch davon begeistern können, und so sind wir zu zweit durch die Parks gestapft und haben alles fotografiert was uns vor die Linse gekommen ist. Es war kalt, wir hatten Belichtungszeiten um die 15 Sekunden und waren froh, in den so enstandenen Rumsteh-Pausen zumindest quatschen zu können! Wie man sehen kann, sind dabei dann auch ein paar schöne Bilder entstanden 🙂

Fresskorbwichteln – das große Tauschen

fresskorbwichtelgeschenke

Was ich gemacht habe, ist Euch ja schon bekannt. Aber was habe ich bekommen, als dann endlich getauscht wurde? Das hier:

1. Oma’s Schokolikör
2. Orangenöl
3. Currypaste und Knusperringe
4. Feigen-Honig-Senf und Pistazien-Steinpilz-Butter
5. Himbeer-Waldbeer-Champagner-Zimt-Marmelade
6. Feigensenf
7. Karamell-Creme und Vanillesirup
8. Mangochutney

Aber es sah nicht nur lecker aus, sondern hat auch so geschmeckt (zumindest das, was ich schon getestet habe):

1. sehr lecker, schön cremig
2. lecker zu fruchtigen Salaten
3. Schokokringel sehr lecker, schon nachgemacht 🙂
Currypaste lecker, mit Kokosmilch und Gemüse
4. Senf wie süßer Senf zu verwenden – lecker
Butter super auf Baguette, kurz überbacken
5. leichte Champagnernote kommt durch – lecker!
6. lecker, passt gut zu Käse
7. Creme lecker zu Süßspeisen (getestet mit Grießbrei, Crêpes, pur gelöffelt)
Sirup gut zum Süßen von Kaffee, Grießbrei, Pudding…
8. gut zu Putenfleisch, mir persönlich allerdings zu Zimt-lastig

Meine persönlichen Favouriten: Schokolikör, Knusperringe, Steinpilz-Butter und Karamell-Creme 🙂

Und da es uns so großen Spaß gemacht hat, werden wir vermutlich schon Anfang April die nächste Runde starten, das Frühlingswichteln 🙂 Bin gespannt, wie viele dann mitmachen, denn manche (die nicht mitmachen wollten) waren doch etwas neidisch auf unsere Leckereien 😉