Das bisschen Erdbeerlimes…

Erdbeerlimes
Für einen Mädelsabend zu dritt haben wir Zutaten für 2 Liter Erdbeerlimes gekauft. Eine wurde krank, was nun machen mit den Erdbeeren? Egal, das bisschen Erdbeerlimes bekommen wir schon weg! 😉

Erdbeerlimes light*

1kg Erdbeeren
400ml Wodka
600ml Zitronenlimonade
200ml Limettensaft (frisch gepresst schmeckt am besten, geht aber auch mit fertigem Saft)
250g Zucker

Erdbeeren putzen und mit den anderen Zutaten pürieren. Möglichst kalt trinken.

Schmeckt auch mit Dosenpfirsichen gut, dann aber die Zuckermenge reduzieren. Auch mit Himbeeren (Kerne heraussieben) oder Bananen denkbar.

Ein super leckerer, fruchtiger, süß-sauerer Drink, perfekt für den Sommer!
Kennt Ihr andere gute Limes-Rezepte?

Danke an I. für die tollen Bilder!!

*Das „Light“ steht hier für die geringe Menge Alkohol.

Löwenzahn – Unkraut oder Heilpflanze?

Löwenzahnpesto

Als ich am Wochenende in meine Blumenkästen geschaut habe, in denen im Sommer immer meine Tomaten wachsen, waren da ganz viele kleine Löwenzahn-Pflänzchen, etwa in der Größe von Feldsalat. Hab sie mal nicht rausgezupft, da ich irgendwie schon dachte, dass man daraus etwas machen könnte. Heute war dann der Tag der Ernte 😀 Da ich demnächst die Tomatenpflänzchen wieder raussetzen mag (und wie jedes Jahr die Grübelei, wann denn die Eisheiligen sind…), musste der Löwenzahn komplett weichen und ich hab die Pflänzchen komplett rausgezogen. Dachte mir, dass Löwenzahn ja auch nicht viel anders ist als Rucola und man daraus bestimmt Pesto machen kann. Kurz bei Chefkoch nachgeschaut: Ja, scheint zu schmecken.

Löwenzahnpesto

1 gute Handvoll Löwenzahn
1 Zehe Knoblauch
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenkerne
2 Prisen Salz
20ml Öl

Löwenzahn von Wurzeln befreien, gut waschen, trocknen und mit den anderen Zutaten pürieren. Wenn nötig noch etwas Öl dazugeben. Ergibt 3-4 EL Pesto.

Es kommt zwar meiner Meinung nach nicht an Basilikum- oder Bärlauchpesto ran, ist aber trotzdem sehr lecker! Aber was ist schließlich nicht lecker, wenn man es mit leckeren Kernen und Knoblauch püriert 😉

Kuchen oder Nachspeise?

Zebra-Käsekuchen

Kann man es eigentlich Kuchen nennen, wenn das, was man macht ohne Teig ist? Im Rezept hieß er jedenfalls Zebra-Käsekuchen ohne Boden. Die ganze Woche hab ich schon an ihn gedacht, und jetzt musste ich ihn endlich ausprobieren 🙂 Habs zum Testen mal mit dem halben Rezept in meiner kleinen Springform versucht:

Zebra-Käsekuchen ohne Boden

500g Magerquark
90g Zucker
50g Frischkäse
50g Schmand
90ml Öl
2 Eier
1 P. Vanillepuddingpulver

1 EL Zucker
2-3 EL Kakao (je nach gewünschter Bräune)

Die oberen Zutaten vermischen, etwas weniger als die Hälfte in eine zweite Schüssel geben. Darunter nun den weiteren Zucker und den Kakao rühren. Eine kleine Springform (20cm) ausfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Nun den Teig abwechselnd reingeben, immer 1 EL heller Teig, 1 EL dunkler Teig.
Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 50min backen. Sollte die Masse dann noch nicht leicht gebräunt sein, nochmal 10min weiterbacken.

Musste mal wieder improvisieren, da ich nicht mehr genug Frischkäse dahatte. Aber ich denke, der Schmand tuts auch. So viel Zucker wie angegeben nehm ich eigentlich nie, daher auch heute nicht. Und nach 1 EL Kakao war mir der Teig noch viel zu hell, daher habe ich noch einiges mehr reingetan als laut Originalrezept reinsollte 🙂
Die Masse ging bei mir im Backofen dann erstmal total in die Höhe, fiel dann aber beim Abkühlen wieder zusammen. Werde dann morgen den „Kuchen“ mit ins Büro nehmen und hoffe, dass er gelungen (und innen fest geworden) ist. Werde berichten 😉

Zebra-Käsekuchen

Nachtrag: Kuchen ist super geworden, sowohl optisch als auch geschmacklich 🙂

Es kann gestempelt werden!

Casa di Falcone Päckchen

Jippi, sie ist da, unsere Bestellung bei Casa di Falcone. Mit drei Kolleginnen zusammen habe ich eine Großbestellung gemacht und für mich vor allem Sachen zum Verpacken und Verzieren gekauft. Ein Ministempel mit einem kleinen Geschenk darauf, ein selbstgestalteter mit „NATÜRLICH SELBSTGEMACHT“ und eine Rolle Kordel. Freu mich schon, meine zukünftigen Küchengeschenke mit selbstgestempelten Kärtchen zu behängen 😀

meine Bestellung

Oreo-Kreationen

Maria hat vor Kurzem aufgerufen, Schokoladenrezepte zum Thema „Black&White“ einzureichen. Wer mich kennt weiß, dass ich kein Fan von dunkler Schokolade bin, daher war der schwarz-Anteil nicht so leicht zu lösen. Doch dann habe ich die Oreo-Trüffel von Jeanny gesehen und habe darauf aufgebaut.
Das Grundrezept für die Schokomasse habe ich nur leicht abgeändert:

Vorbereitungen

18 Oreo-Kekse (ich hatte die Billig-Variante von Lidl)
115g Frischkäse
1 EL Zucker (hatte Bedenken, dass es sonst nicht süß genug ist)

Kekse gut zerkleinern und mit Frischkäse und Zucker vermischen.
1h kalt stellen.

Aber einfach nur nachmachen wollte ich das Rezept auch nicht. Daher habe ich gedacht, dass man die Trüffel sicher auch füllen kann und habe dazu eine weiße Schokomasse hergestellt:

1 EL Frischkäse
1 EL Zucker
1 TL Schokolikör (oder ähnliches)
25g geschmolzene weiße Schokolade

Alles vermischen und ebenfalls kühl stellen.

die Schokotrüffel

Und dann fängt das Gepansche an 🙂
Da die schwarze Masse noch relativ pappig war, habe ich sie nur mit Hilfe von ein bisschen Kakao in der Hand so dünn drücken können, dass ich ordentlich Füllung daraufgeben konnte. Dann die Kugel irgendwie schließen und in weiterem Kakao wälzen. Eigentlich wollte ich sie ja noch mit weißer Schokolade überziehen (die schon geschmolzen bereit stand), aber dazu haben die Kugeln zu viel Kakao fallen lassen. Gut, dann also braune Kugeln gefüllt mit weißer Schokomasse. Passend dazu gab es dann auch noch Kugeln ohne Füllung, dafür mit weißer Schokolade überzogen. Und der Rest geschmolzene Schokolade? Ab aufs Backpapier und mit den restlichen Oreo-Keksen bestreut!

gefüllter Trüffel und Resteverwertung

Hach, sah das lecker aus! Vom vielen Abschmecken war meine Lust nach Süßem eigentlich schon gesättigt, aber schließlich musste ich auch noch die Kugeln anschneiden zum Fotografieren… Wo wanderten diese Hälften wohl hin??? Hmmm, ist mir wohl entfallen 😀

Was tun mit dem Kohl?

Flammkuchen mit Spitzkohl

Spitzkohl geschenkt bekommen – was nun? Ich muss zugeben, ich bin kein wirklicher Fan von Kohl und habe ihn auch noch nie frisch zubereitet, war mir aber sicher, dass ich trotzdem was Leckeres daraus zubereiten kann. Also erstmal putzen und ab auf die Waage: fast 800g… damit hätte ich bei so nem kleinen Kohlkopf gar nicht gerechnet! Das erste Rezept, das mich angelacht hat, und das ich dann auch testen musste, war ein Flammkuchen von eatsmarter. Hier meine Abwandlung des Rezeptes:

Flammkuchen mit Spitzkohl

200g Dinkelvollkornmehl
200g Dinkelmehl
5 EL Öl
250ml Wasser
Salz, Pfeffer, Kümmel
100g Putenbrust
100g rote Trauben
200g Schmand
200g Spitzkohl
1 Zwiebel

Zwiebel und Spitzkohl in feine Streifen schneiden und in 1 EL Öl wenige Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel nach Geschmack würzen. Putenbrust in Streifen schneiden, Trauben der Länge nach halbieren und ggf. entkernen.
Aus Mehl, Wasser, dem Rest Öl und 1/2 TL Salz den Teig rühren und auf Backpapier ausrollen. Schmand auf den Teig streichen und mit Kraut, Putenbrust und Trauben belegen. Bei 220° (Ober-/Unterhitze) gut 20 Minuten backen. Wenn der Teig dann noch nicht knackig ist, nochmal ein paar Minuten weiterbacken.

Ungewöhnlich, aber lecker! Hätte nicht gedacht, dass es mir sooo gut schmeckt, vor allem mit den warmen Trauben! Und dank des Vollkornmehls hat es auch ordentlich satt gemacht! Glaube, das wird es bald mal wieder geben 😉

Krautwickerl (aka Kohlrouladen)

Damit war es aber ja nicht getan, der größte Teil des Kohls war noch übrig. Also das nächste Rezept gesucht und bei Krautwickerl (aka Kohlrouladen) hängengeblieben. Meine Kolleginnen haben mir dann auch noch erzählt, wie sie Krautwickerl machen und so habe ich ohne Rezept auf gut Glück alleine losgelegt. Das ist dabei herausgekommen:

Krautwickerl

500g gemischtes Hackfleisch
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 Ei
Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Paprika, Chili, Zucker, getrocknete Kräuter nach Geschmack
6 große Blätter Kohl (hätten auch mehr sein können)
Zahnstocher

Das Hackfleisch mit dem Ei, Semmelbrösel, einer geschnittener Zwiebel und Knoblauch vermischen und gut würzen. Die Kohlblätter mit heißem gesalzenen Wasser übergießen und wenige Minuten ziehen lassen. Kohlblätter herausnehmen und mit der Hackfleischmasse füllen. Mit den Zahnstochern so gut wie möglich verschließen.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Rouladen rundherum anbraten. Dann herausnehmen und in eine Auflaufform geben. In der Pfanne nun die andere klein geschnittene Zwiebel anbraten, mit Wasser ablöschen und über die Rouladen gießen. Bei 200° etwa eine dreiviertel Stunde schmoren lassen. Zwischendurch immer mal wieder Wasser nachgießen.
Passt super zu selbstgemachtem Kartoffelbrei 🙂

Auch das ist sehr lecker geworden! Hatten zwar prozentual recht viel Fleisch und haben zu zweit auch nur die Hälfte gepackt, aber das ist ja nicht weiter schlimm 😉 Freue mich schon, meine eingefrorene Portion mit in die Firma zu nehmen!

Tja, und was ist aus dem Rest Kohl geworden? Der hat es immerhin noch in einen großen gemischten Salat geschafft. Glaube das war jetzt auch genug Kohl für diese Woche!!

der Frühling ist da!

Blumen an Ostern

Bei meinen Eltern ist der Frühling angekommen und alles blüht!! Da die meisten Bäume in München noch ein bisschen brauchen, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und unsere Obstbäume daheim mal genauer betrachtet. Forsythie, Apfelbaum und Kirschbaum haben dieses Mal dran glauben müssen.

Und ja, ich mag die Makro-Funktion meiner Kamera 😉

Frühlingswichteln

So, wie geplant habe ich Anfang April rumgefragt, wer bei der 2. Runde Fresskorbwichteln wieder dabei sein möchte, dem Frühlingswichteln. Bisher haben sich schon acht Kochbegeisterte gefunden, die neu/wieder mitmachen wollen. Bin gespannt, wie viele es letztendlich werden und grüble schonmal, was ich dieses Mal mache… Vorschläge?

Update 15.4.: Wir werden zu zwölft sein, jeder macht also 11 Leckereien. Puh, ne ganz schöne Menge!

zweierlei Schokolade

Ostern daheim und nichts besseres zu tun als in der Küche rumzuwurschteln… Und meine Mama zieh ich auch gleich immer mit rein… glaub ich bin ganz schön schlimm!

Nachdem wir schon letztes Jahr Berge von gebrannten Mandeln (und anderen Nüssen) und literweise Likör gemacht haben, musste jetzt mal ein Schokoladenrezept her. Weiße und schwarze Kuvertüre hatte Mama noch da, und so konnte es losgehen.

weiße Schoki

Die weiße Schokolade hatte ich im Grunde ja vor Kurzem erst gemacht. Dieses Mal habe ich gehackte Mandeln kurz angeröstet und mit Cranberries und zerstoßenen Cornflakes in die zerschmolzene Schokolade gerührt. Auf Förmchen hatte ich keine Lust, und so habe ich das Gemisch einfach auf Backpapier gestrichen und abkühlen lassen.

schwarze Schoki

Für die schwarze Schokolade haben wir zunächst gebrannte Mandeln gemacht:

Gebrannte Mandeln

200g Mandeln (oder Haselnüsse/Erdnüsse/Cashew/Walnüsse/Kürbiskerne/Sonnenblumenkerne/…)
100ml Wasser
200g Zucker (mit etwas weniger geht’s auch)
Zimt/Vanille nach Geschmack

Zucker, Zimt und Wasser in einer großen Pfanne zum Kochen bringen, dann die Nüsse dazugeben. Unter ständigem Rühren weiterkochen, bis das Wasser verkocht ist. Der Zucker hängt nun sehr bröckelig und weiß außen an den Nüssen dran. Dann immer noch rühren und weiterkochen, bis der Zucker anfängt zu schmelzen (dauert eine Weile!). Einen Teil des Zuckers (etwa 1/3, je nach Geschmack) schmelzen lassen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und die Nüsse auf Backpapier ausbreiten. Nach ca. 5 min sind die Nüsse so weit abgekühlt, dass man sie schon essen kann 😀

Für die Schokolade habe ich einen Teil der gebrannten Mandeln in einem Gefrierbeutel zerschlagen und unter die geschmolzene Schokolade gerührt. Dann wieder auf Backpapier gestrichen und auskühlen lassen.