Kekse…

Auf zwei Geburtstagen eingeladen zu sein, wo man sich jeweils an einem Gutschein beteiligt hat – irgendwie etwas unbefriedigend! Daher hab ich mir gedacht, dass ich gerne etwas Selbstgemachtes dazu schenken würde. Die Wahl fiel auf Glückskekse (hatte ich beim Honigkuchenpferd gesehen und wollte ich schon länger mal ausprobieren) und Erdnusscookies (aus meinem neuen Backbuch).

Kekse als Geschenk

Das Rezept für die Glückskekse und die Superanleitung dazu könnt Ihr hier nachlesen. Von mir nur ein paar Botschaften, die wie ich finde sehr gut in Glückskekse passen:

Wer zuletzt lacht, hat’s als letzter verstanden.

Das Leben wär nur halb so nett, wenn keiner einen Vogel hätt.

Lache nie über die Dummheit der anderen.
Sie ist deine Chance. (Winston Churchill)

Hilfe, ich bin in einer Glückskeksfabrik gefangen.

Wenn Du glaubst, dass Du eine wertvolle Lebensweisheit
auf einem kleinen Zettel in einem 5 Cent Glückskeks findest,
hast Du einen an der Waffel.

Einige Menschen träumen von dem großen Glück,
andere von Keksen.

Besser von vielem nichts wissen, als alles besser zu wissen.

Auch wenn Du unmusikalisch bist, pfeif drauf.

Wer den Kern essen will, muss die Nuss knacken.

Diese Nachricht zerstört sich in 10 Sekunden von selbst!

An den Scheidewegen des Lebens
stehen keine Wegweiser.

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Zu fallen ist nicht schlimm.
Schlimm ist es, liegen zu bleiben.

Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen,
dass man Recht haben und ein Idiot sein kann.

An einigen Tagen bist Du die Taube,
an anderen Tagen bist Du die Statue…

Weil die Klugen immer nachgeben,
regieren die Dummen die Welt.

Hauptsache es geht vorwärts, die Richtung ist egal.

Wenn du kritisiert wirst, dann musst du etwas richtig machen,
denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Manchmal ist es besser nichts zu sagen und für einen Idiot
gehalten zu werden, als etwas falsches zu sagen und
diese Annahme auch noch zu bestätigen.

Fahre nie schneller, als dein Schutzengel fliegen kann.

Das dichteste Netz hat die meisten Löcher.

Wer hinter mehreren Hasen herläuft, fängt keinen.

Das Leben besteht nicht aus der Zeit in der wir atmen,
sondern aus den Momenten die uns den Atem rauben.

Die Texte müssen sehr klein (ca. 6pt) ausgedruckt werden, dass sie nicht bei den Glückskeksen rausschauen. Jede Botschaft sollte also nach dem Ausdrucken nicht breiter sein als der Durchmesser der Kekse… Eh klar, oder?

Beim Wichteln hatte ich ja Erdnussbutter geschenkt bekommen, die mir als Brotbelag nicht ganz so gut geschmeckt hat. Daher kam mir die Idee, damit Erdnussbutterkekse zu backen. Und im neuen Backbuch von Cynthia Barcomi hatte ich schnell ein Rezept dafür gefunden – wie praktisch!

Peanutbutter Cookies
(2 Bleche)

180g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz (OK, ich hab nur ne Prise genommen, mags nicht so salzig)
125g weiche Butter
130g Zucker (da nehm ich eh immer weniger)
1/2 EL Grafschafter Sirup (hatte ich nicht, hab Holunderblütensirup genommen)
1/2 TL echter Vanillezucker
1 Ei
175g glatte Erdnussbutter

Butter, Zucker und Sirup schaumig schlagen. Vanillezucker, Ei und Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Mehl, Salz und Natron vermischen und mit eine Holzlöffel unter die Masse rühren. Cookies in beliebiger Größe mit einem Löffel (manche kleben mehr als andere am Teig fest!) auf ein Backblech geben und 10-13 Minuten bei 190° backen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich dann für das Geschenk drei Cookies in eine Geschenktüte gegeben, einige Glückskekse darüber verteilt und das Ganze mit einem Reagenzglas mit selbstgemachtem Kirschlikör verziert. Sah sehr hübsch aus und ist super angekommen 🙂

Geburtstag mit Freunden

So, genug mit der Schreibfaulheit! Jetzt geht’s endlich mal wieder ran an die Rezepte 🙂
Bin Euch ja noch den dritten Teil meiner Geburtstagsreihe schuldig!

Und zwar wollte ich eigentlich mit meinen Freunden in einem Biergarten meinen Geburtstag feiern. In Bayern darf man ja das eigene Essen mitbringen, und ich wollte dafür sorgen, dass keiner hungrig nach Hause gehen müsste. Geplant waren u.A. Pizza-Schnecken, Wraps-Röllchen und als Nachtisch Windbeutel (die wollte ich schon ewig mal machen!). Doch das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung: Es war kühl und regnete immer wieder. Also wurde schnell umgeplant und wir haben Plätze in einem leckeren chinesischen Restaurant reserviert. Aber die Windbeutel hab ich mir trotzdem nicht nehmen lassen und sie kurzerhand mitgenommen 🙂

Geburtstagsessen - Windbeutel mit Erdbeersahne und Schokopudding

Windbeutel
(2 Bleche)

1/8 l Wasser
1 Prise Salz
25g Margarine
75g Mehl
2 Eier

Wasser, Salz und Margarine in einem kleinen Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen und Mehl hineinrühren. Dann die Masse auf der Platte kochen und rühren, bis sie sich zum Kloß formt und auf dem Boden des Topfes eine weiße Schicht hinterlässt (ging bei mir sehr schnell). Dann abkühlen lassen und die Eier einzeln darunter rühren, bis die Masse homogen ist (dauert ein bisschen!).

Teig mit einer Spritztülle oder alternativ mit einem Gefrierbeutel in kleinen Häufchen (etwa Walnussgröße) mit guten Abständen auf ein Blech setzen und bei 225° 30-40 min backen. Bei mir waren sie danach etwas größer als die gekauften Mini-Windbeutel.

Ich habe die fertigen Windbeutel dann mit der Schere einmal durchgeschnitten und gefüllt. Werde aber das nächste Mal versuchen, ob man die Füllung auch ohne Aufschneiden mit der Spritztülle direkt in das große Luftloch spritzen kann.

Als Füllung habe ich einmal Schokopudding und einmal Erdbeersahne verwendet, wobei Letzteres bei den meisten besser angekommen ist.

Ich war begeistert, dass ich es gleich beim ersten Versuch so toll hinbekommen habe! Ist echt nicht so schwer wie ich dachte! Und da der Teig ja keinen Zucker enthält, bin ich schon am Überlegen, welche deftigen Füllungen sich da wohl noch eignen würden… 😉

Geburtstagsessen - meine ersten Windbeutel
Beim zweiten Blech habe ich die Windbeutel etwas größer gemacht, also nicht durch die Größe verwirren lassen 😉

Aber nicht nur meine Gäste sind belohnt worden, auch ich habe ganz tolle Geschenke bekommen: Das Backbuch von Cynthia Barcomi und einen tollen 6-stündigen Kochkurs beim Küchenteufel Götz Beller. Ich werde berichten 😉