Kekse…

Auf zwei Geburtstagen eingeladen zu sein, wo man sich jeweils an einem Gutschein beteiligt hat – irgendwie etwas unbefriedigend! Daher hab ich mir gedacht, dass ich gerne etwas Selbstgemachtes dazu schenken würde. Die Wahl fiel auf Glückskekse (hatte ich beim Honigkuchenpferd gesehen und wollte ich schon länger mal ausprobieren) und Erdnusscookies (aus meinem neuen Backbuch).

Kekse als Geschenk

Das Rezept für die Glückskekse und die Superanleitung dazu könnt Ihr hier nachlesen. Von mir nur ein paar Botschaften, die wie ich finde sehr gut in Glückskekse passen:

Wer zuletzt lacht, hat’s als letzter verstanden.

Das Leben wär nur halb so nett, wenn keiner einen Vogel hätt.

Lache nie über die Dummheit der anderen.
Sie ist deine Chance. (Winston Churchill)

Hilfe, ich bin in einer Glückskeksfabrik gefangen.

Wenn Du glaubst, dass Du eine wertvolle Lebensweisheit
auf einem kleinen Zettel in einem 5 Cent Glückskeks findest,
hast Du einen an der Waffel.

Einige Menschen träumen von dem großen Glück,
andere von Keksen.

Besser von vielem nichts wissen, als alles besser zu wissen.

Auch wenn Du unmusikalisch bist, pfeif drauf.

Wer den Kern essen will, muss die Nuss knacken.

Diese Nachricht zerstört sich in 10 Sekunden von selbst!

An den Scheidewegen des Lebens
stehen keine Wegweiser.

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Zu fallen ist nicht schlimm.
Schlimm ist es, liegen zu bleiben.

Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen,
dass man Recht haben und ein Idiot sein kann.

An einigen Tagen bist Du die Taube,
an anderen Tagen bist Du die Statue…

Weil die Klugen immer nachgeben,
regieren die Dummen die Welt.

Hauptsache es geht vorwärts, die Richtung ist egal.

Wenn du kritisiert wirst, dann musst du etwas richtig machen,
denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Manchmal ist es besser nichts zu sagen und für einen Idiot
gehalten zu werden, als etwas falsches zu sagen und
diese Annahme auch noch zu bestätigen.

Fahre nie schneller, als dein Schutzengel fliegen kann.

Das dichteste Netz hat die meisten Löcher.

Wer hinter mehreren Hasen herläuft, fängt keinen.

Das Leben besteht nicht aus der Zeit in der wir atmen,
sondern aus den Momenten die uns den Atem rauben.

Die Texte müssen sehr klein (ca. 6pt) ausgedruckt werden, dass sie nicht bei den Glückskeksen rausschauen. Jede Botschaft sollte also nach dem Ausdrucken nicht breiter sein als der Durchmesser der Kekse… Eh klar, oder?

Beim Wichteln hatte ich ja Erdnussbutter geschenkt bekommen, die mir als Brotbelag nicht ganz so gut geschmeckt hat. Daher kam mir die Idee, damit Erdnussbutterkekse zu backen. Und im neuen Backbuch von Cynthia Barcomi hatte ich schnell ein Rezept dafür gefunden – wie praktisch!

Peanutbutter Cookies
(2 Bleche)

180g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz (OK, ich hab nur ne Prise genommen, mags nicht so salzig)
125g weiche Butter
130g Zucker (da nehm ich eh immer weniger)
1/2 EL Grafschafter Sirup (hatte ich nicht, hab Holunderblütensirup genommen)
1/2 TL echter Vanillezucker
1 Ei
175g glatte Erdnussbutter

Butter, Zucker und Sirup schaumig schlagen. Vanillezucker, Ei und Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Mehl, Salz und Natron vermischen und mit eine Holzlöffel unter die Masse rühren. Cookies in beliebiger Größe mit einem Löffel (manche kleben mehr als andere am Teig fest!) auf ein Backblech geben und 10-13 Minuten bei 190° backen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich dann für das Geschenk drei Cookies in eine Geschenktüte gegeben, einige Glückskekse darüber verteilt und das Ganze mit einem Reagenzglas mit selbstgemachtem Kirschlikör verziert. Sah sehr hübsch aus und ist super angekommen 🙂

Geburtstag mit Freunden

So, genug mit der Schreibfaulheit! Jetzt geht’s endlich mal wieder ran an die Rezepte 🙂
Bin Euch ja noch den dritten Teil meiner Geburtstagsreihe schuldig!

Und zwar wollte ich eigentlich mit meinen Freunden in einem Biergarten meinen Geburtstag feiern. In Bayern darf man ja das eigene Essen mitbringen, und ich wollte dafür sorgen, dass keiner hungrig nach Hause gehen müsste. Geplant waren u.A. Pizza-Schnecken, Wraps-Röllchen und als Nachtisch Windbeutel (die wollte ich schon ewig mal machen!). Doch das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung: Es war kühl und regnete immer wieder. Also wurde schnell umgeplant und wir haben Plätze in einem leckeren chinesischen Restaurant reserviert. Aber die Windbeutel hab ich mir trotzdem nicht nehmen lassen und sie kurzerhand mitgenommen 🙂

Geburtstagsessen - Windbeutel mit Erdbeersahne und Schokopudding

Windbeutel
(2 Bleche)

1/8 l Wasser
1 Prise Salz
25g Margarine
75g Mehl
2 Eier

Wasser, Salz und Margarine in einem kleinen Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen und Mehl hineinrühren. Dann die Masse auf der Platte kochen und rühren, bis sie sich zum Kloß formt und auf dem Boden des Topfes eine weiße Schicht hinterlässt (ging bei mir sehr schnell). Dann abkühlen lassen und die Eier einzeln darunter rühren, bis die Masse homogen ist (dauert ein bisschen!).

Teig mit einer Spritztülle oder alternativ mit einem Gefrierbeutel in kleinen Häufchen (etwa Walnussgröße) mit guten Abständen auf ein Blech setzen und bei 225° 30-40 min backen. Bei mir waren sie danach etwas größer als die gekauften Mini-Windbeutel.

Ich habe die fertigen Windbeutel dann mit der Schere einmal durchgeschnitten und gefüllt. Werde aber das nächste Mal versuchen, ob man die Füllung auch ohne Aufschneiden mit der Spritztülle direkt in das große Luftloch spritzen kann.

Als Füllung habe ich einmal Schokopudding und einmal Erdbeersahne verwendet, wobei Letzteres bei den meisten besser angekommen ist.

Ich war begeistert, dass ich es gleich beim ersten Versuch so toll hinbekommen habe! Ist echt nicht so schwer wie ich dachte! Und da der Teig ja keinen Zucker enthält, bin ich schon am Überlegen, welche deftigen Füllungen sich da wohl noch eignen würden… 😉

Geburtstagsessen - meine ersten Windbeutel
Beim zweiten Blech habe ich die Windbeutel etwas größer gemacht, also nicht durch die Größe verwirren lassen 😉

Aber nicht nur meine Gäste sind belohnt worden, auch ich habe ganz tolle Geschenke bekommen: Das Backbuch von Cynthia Barcomi und einen tollen 6-stündigen Kochkurs beim Küchenteufel Götz Beller. Ich werde berichten 😉

Geburtstag im Büro

Meine Kollegen sind es schon gewohnt, dass ich an meinem Geburtstag immer ordentliche Mengen an Leckereien mitbringe, und so war es natürlich auch dieses Jahr. Dieses Mal gab es auch keine Überraschungen wie im letzten Jahr, als ich süßen Spinatkuchen mit Pfrischen mitgebracht habe (und nein, das war Spinat, keine Pistazien *g*). Die einzige Schwierigkeit stellte ein Vegetarier mit Eier-Allergie dar, aber auch den habe ich (zumindest mit einem der drei Rezepte) durchfüttern können.

Schon lange hatte ich eine Spinat-Platschinta im Kopf, da diese recht schnell in großen Mengen herzustellen ist und auch schon im Jahr zuvor sehr gut angekommen ist. Dazu dann etwas Süßes – die Käsekuchen-Brownie-Muffins von Kelly Senyei wollte ich schon länger mal testen – das war die perfekte Gelegenheit! Dann noch was Kleines… Beim Durchblättern meines neues Buches „Geschenkideen aus der Küche“ lachten mich die Schoko-Walnuss-Cookies so an, dass auch diese getestet werden mussten.

Irgendwie dachte ich, das sei alles schnell gemacht, und dann stand ich doch wieder 4h in der Küche… Ein Glück, dass ich das so gerne mache 😉

Geburtstagsessen - Spinat-Platschinta

Spinat-Platschinta
1 Blech

3 Rollen frischer Blätterteig
1kg Blattspinat (tiefgekühlt, zur Not auch gehackter Spinat)
400g Schmelzkäse (fettarmer schmeckt auch)
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Zucker, Curry, Muskatnuss, etc. zum Würzen

Zwiebel würfeln und anbraten. Spinat dazugeben und kochen, bis ein Großteil des Wassers verkocht ist. Dann den Schmelzkäse dazugeben, alles ordentlich würzen und evtl. noch weiterkochen, wenn die Masse noch sehr flüssig ist. Blätterteig auf dem Blech auslegen, die Spinatmasse darauf verteilen und mit dem Rest Blätterteig verdecken. Bei mir hat es leider nicht mehr gereicht, um die Ränder ordentlich zu verkleben, und so schaute an einigen Stellen der Spinat raus. Schmeckt aber trotzdem 😉
Bei 200° (Blätterteig braucht über 170° zum Aufgehen!) ca. 30min backen.

Geburtstagsessen - Brownie-Käsekuchen-Muffins

Das Brownie-Käsekuchen-Rezept war etwas schwieriger, da ich hier einige Sachen (Unzen, Temperatur in Fahrenheit) umrechnen musste. Hier meine Abwandlung des Rezeptes:

Brownie-Käsekuchen-Muffins
2 Bleche+ (reicht für etwas mehr!)

8 Eier
2 Eiweiß (bleiben sonst übrig)
1,5 Tassen Kakao
2 TL Salz
4 EL Espresso
2 Tassen Margarine (so Pi mal Daumen)
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
2 Tassen Zucker (ist schon auf die Hälfte reduziert!)
1 P. Vanille-Aroma (wenn vorhanden)

Füllung:
500g Frischkäse
2 Eigelb
6 EL Zucker

Margarine schaumig rühren und mit dem Rest der Zutaten für den Teig vermischen. Die Zutaten für die Füllung ebenfalls verrühren. Muffinförmchen wenn nötig einfetten.
Dann zuerst einen Teil der dunklen Teigmasse in die Formen füllen, Füllung darüber schichten und nochmal einen Kleks Teig darauf geben. Nicht zu voll machen, sonst laufen die Förmchen wie bei mir etwas über 😉 Falls noch Teig übrig ist, wenn die Formen voll sind: Ich backe dann immer noch einen Tassenkuchen zum gleich-essen 😉 Bisher haben das alle meine Tassen ohne Probleme ausgehalten.

Die Muffins bei 175° ca. 30 min backen. Sie sollten dann ordentlich aufgegangen und oben evtl. etwas „aufgeplatzt“ sein. Zur Not den Holzstäbchen-Test machen (Holzstäbchen in Muffin pieksen, wenn er wieder rauskommt und kein Teig mehr daran hängt, sind die Muffins fertig).

Meinem Empfinden nach könnte zwar der Anteil der Füllung etwas größer sein, aber sonst waren die Muffins sehr lecker! Obwohl ich die Hälfte vom Zucker weggelassen habe 😉

Geburtstagsessen - Schoko-Walnuss-Cookies

Sind die nicht hübsch? Auch wenn ich wirklich kein Schokoladen-Fan bin, musste ich die einfach ausprobieren. Zum Glück gibt’s ja einige Schoko-Leckermäuler in der Firma 😉

Schoko-Walnuss-Cookies
(2 Bleche)

6 grüne Kardamomkapseln (hatte ich leider nicht)
150g Zucker
200g Zartbitterschokolade
50g Butter
2 EL Espresso oder Kaffeelikör
2 Eier
100g gemahlene Walnüsse
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
100g Puderzucker

Schokolade, Butter und Espresso im Wasserbad schmelzen lassen.
Ei und 100g Zucker einige Minuten schaumig aufschlagen und die leicht abgeühlte Schokomasse vorsichtig unterheben. Kardamom mörsern (oder halt wie ich weglassen), mit den Walnüssen, Salz, Mehl und Backpulver ebenfalls schnell untermischen. Für 2h in den Kühlschrank stellen.
Dann mit einem Läffel walnussgroße Mengen abstechen und bevor es schmilzt schnell zu einer Kugel formen. Diese zuerst im Rest Zucker, dann im Puderzucker wälzen und im Abstand von ca. 5cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheziten Backofen bei 175° 12-14min backen.

Die Cookies sehen total hart aus, sind aber nur außen knusprig und innen überraschend weich. Wenn ich jetzt noch Schoko-Fan wäre, wäre ich vermutlich dahingeschmolzen 😉

Geburtstag mit Familie

Geburtstagsessen - Zwiebelbrot, Hackfleischbaguettes, Bruschetta, Erdbeereis

Soo, inzwischen gibt’s mich in Version 3.0, wie eine Freundin so schön gesagt hat. Die Vorstellung ist schon etwas komisch, denn so alt fühle ich mich noch gar nicht! Wenn ich mal zurück überlege in meine Kindheit, da waren 30-jährige schon so erwachsen, so alt… Und jetzt bin ich selber an der Stelle und fühl mich wie Anfang (OK, Mitte) 20. Und so lange mich keiner so alt schätzt bin ich es einfach noch nicht. So! 😉

Wenn man montags Geburtstag hat, kann man schlecht groß feiern, und so hab ich beschlossen, die Feierei in 3 Teile zu teilen – einmal mit meinen Eltern, dann einmal im Büro und einmal mit meinen Freunden. So konnte ich auch 3x backen, worauf ich mich natürlich auch total gefreut habe!

Los ging es also daheim mit meiner Familie. Ich hatte zum Abendessen eingeladen und rechnete mit ca. 12 Personen – im Endeffekt waren wir dann 15. Dementsprechend eng wurde es dann mit dem Essen, aber ich glaube wir haben alle satt bekommen 😉
Mama und ich hatten uns darauf geeinigt, eine große Menge Hackfleischbaguettes zu machen (insgesamt hatten wir 24), dazu 2 Zwiebelbrote mit Knoblauch-Chili-Frischkäse-Dipp und ein paar frische Bruschetta. Als Nachtisch hatten wir einen guten Liter Erdbeereis vorbereitet, der schon seit Vormittag in der Gefriertruhe lag und immer wieder von einem von uns umgerührt (und dabei natürlich abgeschmeckt) wurde.

Anscheinend hatten wir den Geschmack von allen recht gut getroffen, denn es blieb nichts übrig! Sogar der Kuchen vom Nachmittags-Kaffee wurde anschließend noch geplündert! Na, Hauptsache es hat geschmeckt 😉

Gut getroffen waren auch die Geschenke, die ich bekommen habe: Food Blogging for Dummies von Kelly Senyei und Geschenkideen aus der Küche von Nicole Stich aus München. Von beiden verfolge ich regelmäßig die Blogs und freue mich daher schon total auf die beiden Bücher!

Zwiebelbrot

1 Würfel Hefe
300ml lauwarmes Wasser
200g Kräuterschmelzkäse (fettarmer geht auch)
1 EL Zucker
1 TL Salz
600g Mehl
100g Butter
1 P. Zwiebelsuppe

Hefe in lauwarmem Wasser verrühren und Zucker, Salz, Mehl und die Hälfte des Schmelzkäses dazu geben. Teig min. 30 min gehen lassen. Zwiebelsuppe mit Butter und dem Rest Schmelzkäse gut verrühren.
Teig halbieren und beide Teile rechteckig ausrollen. Mit der Zwiebelbutter bestreichen und von der schmalen Seite her aufrollen. Beide Rollen zusammen auf ein Backblech geben und bei 200° ca. 30min backen.
Schmeckt warm und kalt.
Dazu passt auch gut ein Knoblauch-Chili-Frischkäse-Dipp.

Hackfleischbaguettes
(24 Stück)

12 Aufbackbrötchen
8 Scheiben Käse (ca. 400g)
1kg Hackfleisch
1 Dose Tomaten
2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer, Paprika, Chili, Senf, Zucker, Kräuter, etc. (zum Würzen)

Aus Hackfleisch, Zwiebel, Knoblauch und Tomaten eine Bolognesesoße kochen und gut abschmecken. Brötchen aufschneiden und schiff-ähnlich einen Teil von innen herausschneiden, so dass die Hälften mehr Soße aufnehmen können. Die Bröselmenge kleinschneiden und zum Andicken zur Soße geben. Die Masse auf die Brötchenhälften geben und mit Käse abdecken. Bei 200° ca. 30min backen, bis der Käse leicht verläuft.
Schmeckt warm und kalt.

Bruschetta

1 Ciabatta
4 große reife Tomaten
1 Zwiebel
einge Blätter Basilikum
Öl
Knoblauch

Ciabatta in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden und beide Seiten mit Öl einpinseln. Bei 200° ca. 8min backen, so dass die Scheiben schön kross und leicht gebräunt sind.
In den Zwischenzeit Tomaten fein würfeln, Zwiebeln und etwas Knoblauch würfeln und vermischen. 1 EL Öl und einige klein geschnittene Blätter Basilikum dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Beide Seiten der Ciabattascheiben mit einer Knoblauchzehe ordentlich einreiben und die Tomatenmasse darauf geben. Sofort essen, da das Brot schnell durchweicht.

Erdbeereis

500g Erdbeeren
500g Jogurt
1 Limette (Saft davon)
130g Zucker
200ml Sahne

Erdbeeren putzen, pürieren und mit Jogurt, Limettensaft und Zucker verrühren. Sahne schlagen und unterheben. Wer wie ich keine Eismaschine hat: In eine Auflaufform schütten, diese abdecken und in den Gefrierschrank geben. Bis das Eis fest ist (je nach Form ca. 4-6h) jede halbe Stunde bis Stunde einmal gut durchrühren, so dass die Eiskristalle brechen und das Eis später nicht die Konsistenz von Wassereis hat.

Grillabend-Mitbringsel

Grillmitbringsel

Zum Grillabend eingeladen und keine Lust nen Salat zu machen? So ging es mir vor Kurzem! Es war der dritte Tag grillen in Folge und ich hatte mal Lust auf was anderes 🙂

Also? Dips müssen her! Habe mich für Tsaziki entschieden und (da die Avocado langsam wegmusste) zusätzlich für Guacamole. Guacamole hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht und daher richtig Lust drauf!
Gastgeschenk fürs Geburtstagskind? Klar, machen wir ein Glas mehr vom eingelegten Feta und verschenken das. Nach dem Wichteln hatte ich eh wieder Blut geleckt und wollte mal wieder ein paar Portionen davon im Kühlschrank haben.

Hat super zu dem ganzen Grillgut gepasst und wird bestimmt bald wieder gemacht 🙂

Tsaziki

1 Gurke
500g Quark
3 Zehen Knoblauch
Salz
evtl. Jogurt

Gurke schälen und raspeln. Knoblauch schälen und durch durch die Knoblauchpresse drücken. Mit Quark vermischen und (relativ viel) Salz abschmecken.

 

Guacamole

1 reife Avocado
1 Zehe Knoblauch
1 Tomate
2-3 Spritzer Zitronensaft
2 EL Jogurt
Salz, Pfeffer

Avocado schälen, Fruchtfleisch herauslöffeln und fein zerdrücken. Kern gleich dazugeben, sonst färbt sich die Masse eklig braun. Tomate klein schneiden, Knoblauch durch die Presse drücken. Mit dem Rest vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

eingelegter Feta

1 Feta
3 Zehen Knoblauch
5 gr. Blätter Basilikum
2 EL trockenes rotes Pesto (ersatzweise normales Pesto, Chilisoße etc.)
Öl (nach Geschmack)
weitere Gewürze nach Geschmack
2 kl. Gläser (200-300ml)
evtl. Zwiebelringe

Feta würfeln, Knoblauch pressen, Basilikum grob zerpflücken. Alles in die Gläser schichten, Pesto darüber geben und mit Öl auffüllen.

Frühlingswichteln – die Ergebnisse

Frühlingswichteln

Soooo, es wurde gewichtelt und unser Büro sah wieder aus wie ein Feinkostladen 🙂

Nach einigen kurzfristigen Absagen und einem Krankheitsfall haben wir zu siebt unsere Leckereien ausgetauscht:
1. eingelegter Spargel, 1x süß-sauer, 1x würzig
2. Ampelade: Marmelade aus Kiwis (unten), Mangos (Mitte) und Erdbeeren (oben)
3. eingelegter Feta mit Zwiebeln, Kräuter und süß-saurer Soße
4. selbstgemachter Ketchup und Pommes-Gewürz
5. Pinky-Essig: Himbeeressig mit Ingwer und Pfeffer
6. Erdnussbutter
7. Holunderblütenessig und Wildkräutersalz

Den Feta haben wir schon fast leer (ich liiiiebe eingelegten Feta!) und der Ketchup ist schon komplett aufgebraucht, da wir ihn als Pizzasoße missbraucht haben :O

Das nächste Wichteln ist dann vermutlich erst wieder im Herbst, wenn die jetzigen Sachen einigermaßen aufgebraucht sind…

Frühlingswichteln – mein Beitrag

So, nach einer Terminverschiebung und einem Absprung von 4 Personen (erst nachdem ich alle 11 Portionen fertig hatte, ist ja klar) ist es morgen endlich soweit: Wir wichteln zum 2. Mal. Bei mir gibt es wieder gewohnt Deftiges: Holunderblütenessig und Wildkräutersalz.

Holunderblütenessig

Für den Essig habe ich bei Gläser und Flaschen 250ml-Flaschen bestellt, incl. Ausgießer. In jede Flasche kamen ca. 4 große Holunderblüten, die ich von den dicksten Stängeln befreit hatte. Darüber habe ich in die eine Hälfte roten, in die andere Hälfte weißen Balsamico gegeben. Sieht total schön aus, wenn da ein paar Flaschen nebeneinander stehen 😀

Wildkräutersalz

Für das Salz habe ich Wildkräuter gesammelt: Löwenzahn, Bärlauch, Giersch, Spitzwegerich, Walderdbeerblätter und Brennnessel. Diese wurden im Dörrapparat getrocknet und mit ordentlich Salz püriert. Dann habe ich es in kleine Reagenzgläsern gefüllt und an die Essigflaschen gehängt.

Salz und Essig haben dann noch ein Etikett bekommen:

Etiketten

Und jetzt bin ich mal gespannt, was ich dann morgen wieder alles im Gegenzug bekomme 😀

große Portionen für große Geburtstage

Gulaschsuppe

Kommt mir grad so vor, als würd ich nur noch Crumbles backen und nichts Neues ausprobieren… Das muss sich wieder ändern! Aber jetzt hab ich mal wieder was erwähnenswertes gemacht: 30 Liter Gulaschsuppe für den 30. Geburtstag meines Schwagers. Dazu haben wir u.A. 12kg Fleisch, 4kg Zwiebeln, 10 Paprika und 9 Knollen Knoblauch schneiden müssen, bis es endlich ans portionsweise Anbraten ging. Das Ganze wurde dann noch in Rotwein ersoffen, ordentlich gewürzt und durfte eine gute Stunde vor sich hinköcheln.

Außerdem haben wir das Rezept vom Hefezopf vervierfacht und als Hefeschnecken auf 6 Blechen gebacken.

Einen Tag später war dann die große Party, wo das Gulasch auf offenem Feuer in der riesigen Gulaschkanone weiterkochen durfte. Ganz leer haben wir es nicht bekommen, dazu hatten wir zu viele Beilagen noch dazu. Aber nen Großteil haben wir schon verputzt 😀

Jetzt reichts aber erstmal mit Gulasch!!! An meinem 30. gibts dann was Anderes 😉

Gulschsuppe und deftige Schneckchen

Zimtschnecke?

Zimtschnecken

Das bekamen an diesem Wochenende ein paar Leute öfters zu hören, nämlich die elf, die mit mir aufs Schachenhaus (bei Garmisch) gewandert sind. Als kleinen Snack wollte ich ein paar Zimtschnecken backen, weil ich mir überlegt hatte, dass man die unterwegs ganz gut essen kann. Allerdings habe ich das Rezept vorher nicht mehr komplett durchgelesen (da ich es schon öfters gebacken hatte), fing an und wurde erst stutzig, als ich 1 kg Mehl dazugeben sollte. Da war mir dann klar, dass es nicht bei einer kleinen Portion bleiben würde… 6x ausrollen und 3 Backbleche später hatte ich knapp 90 Zimtschnecken gebacken… Ein Glück, dass 12 Wanderer großen Hunger haben 😉

Zimtschnecken
3 Bleche

150g Margarine
500ml Milch
1 Würfel Hefe
130g Zucker
1 Prise Salz
1kg Mehl

Füllung:
80-100g Margarine
150g Zucker
2EL Zimt
1 Ei
(Hagel-)Zucker zum Bestreuen

Margarine schmelzen und Milch dazugeben. Hefe in eine grooooße Schüssel bröseln und das Milchgemisch (das nicht über 40° haben darf, da sonst die Hefe kaputt geht) darüberschütten. Zucker, Salz und Mehl dazugeben und gut kneten. Teig in warmem Zimmer etwa eine halbe Stunde (gerne länger) gehen lassen.

Dann den Teig grob in sechs Teile teilen und jeden Teig dünn (ca. 5mm) ausrollen. Mit geschmolzener Margarine bestreichen und das Zimt-Zucker-Gemisch darüberstreuen. Teig aufrollen und 2-3cm dicke Rollen abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und wieder ca. 30min an einem warmen Ort gehen lassen.

Dann die Schnecken mit verquirltem Ei bestreichen und mit etwas Zucker bestreuen.

Ofen auf 250° gut vorheizen (ca. 10min) und die Schnecken auf mittlerer Schiene 5-8min backen (meine haben 6min gebraucht).

Noch warm testen 😉

Saulecker, die Teile! Aber nach 2 Tagen (und 4 Tagen bei mir) Zimtschnecken futtern reichte es den meisten dann doch so langsam und ich habe den (kleinen) Rest heute mit ins Büro genommen, wo die Zimtschnecken-Flut nun ein Ende gefunden hat 😉

Zweimal rot und lecker

Tomatensosse

Habe von einer Freundin frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Majoran) geschenkt bekommen 🙂 Was tun damit? Habe überlegt, dass man darauf eine leckere Pizzasoße machen und diese in kleinen Gläschen einkochen kann. Gesagt, getan.

Pizzasoße
für ca. 10-15 kl. Gläser

2 Liter pürierte Tomaten (aus Dose, Tetrapak oder frische)
1-2 Handvoll Kräuter (Rosmarin, Thymian, Majoran, Basilikum)
3 gr. Zwiebeln
1 Knolle Knoblauch
2 Pepperoni
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili, Zucker, etwas Curry und Muskat

Alle Zutaten kalt zusammen pürieren und in viele kleine Gläschen füllen. Gläschen auf einen Rost in den Backofen stellen und bei ca. 150° so lange „backen“, bis Bläschen in den Gläsern aufsteigen. Abkühlen lassen, prüfen ob alle Gläser dicht geblieben sind und bald Pizza backen 😉

Erdbeermarmelade

Tjaaaa, beim Einkaufen der Tomatensoße (Tetrapak, die frischen sind mir noch nicht reif genug) sind mir dann auch noch Erdbeeren unter die Finger gekommen… Die mussten auch noch mit heim und dort natürlich auch gleich verarbeitet werden. In meinen Augen ist Erdbeermarmelade eine der einfachsten Sachen auf der Welt, findet Ihr nicht auch? Erdbeeren putzen, mit Gelierzucker mischen, aufkochen, pürieren und abfüllen – fertig. Für uns muss da gar nichts weiteres dran, keine Gewürze, keine anderen Obstsorten, nichts. Einfach nur Erdbeeren und Zucker 🙂 Soooooo lecker!!
Habt Ihr eigentlich die seltsam geformte Erdbeere gesehen? Finde, die hatte eindeutig weibliche Züge *g*