Geburtstag im Büro

Meine Kollegen sind es schon gewohnt, dass ich an meinem Geburtstag immer ordentliche Mengen an Leckereien mitbringe, und so war es natürlich auch dieses Jahr. Dieses Mal gab es auch keine Überraschungen wie im letzten Jahr, als ich süßen Spinatkuchen mit Pfrischen mitgebracht habe (und nein, das war Spinat, keine Pistazien *g*). Die einzige Schwierigkeit stellte ein Vegetarier mit Eier-Allergie dar, aber auch den habe ich (zumindest mit einem der drei Rezepte) durchfüttern können.

Schon lange hatte ich eine Spinat-Platschinta im Kopf, da diese recht schnell in großen Mengen herzustellen ist und auch schon im Jahr zuvor sehr gut angekommen ist. Dazu dann etwas Süßes – die Käsekuchen-Brownie-Muffins von Kelly Senyei wollte ich schon länger mal testen – das war die perfekte Gelegenheit! Dann noch was Kleines… Beim Durchblättern meines neues Buches „Geschenkideen aus der Küche“ lachten mich die Schoko-Walnuss-Cookies so an, dass auch diese getestet werden mussten.

Irgendwie dachte ich, das sei alles schnell gemacht, und dann stand ich doch wieder 4h in der Küche… Ein Glück, dass ich das so gerne mache 😉

Geburtstagsessen - Spinat-Platschinta

Spinat-Platschinta
1 Blech

3 Rollen frischer Blätterteig
1kg Blattspinat (tiefgekühlt, zur Not auch gehackter Spinat)
400g Schmelzkäse (fettarmer schmeckt auch)
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Zucker, Curry, Muskatnuss, etc. zum Würzen

Zwiebel würfeln und anbraten. Spinat dazugeben und kochen, bis ein Großteil des Wassers verkocht ist. Dann den Schmelzkäse dazugeben, alles ordentlich würzen und evtl. noch weiterkochen, wenn die Masse noch sehr flüssig ist. Blätterteig auf dem Blech auslegen, die Spinatmasse darauf verteilen und mit dem Rest Blätterteig verdecken. Bei mir hat es leider nicht mehr gereicht, um die Ränder ordentlich zu verkleben, und so schaute an einigen Stellen der Spinat raus. Schmeckt aber trotzdem 😉
Bei 200° (Blätterteig braucht über 170° zum Aufgehen!) ca. 30min backen.

Geburtstagsessen - Brownie-Käsekuchen-Muffins

Das Brownie-Käsekuchen-Rezept war etwas schwieriger, da ich hier einige Sachen (Unzen, Temperatur in Fahrenheit) umrechnen musste. Hier meine Abwandlung des Rezeptes:

Brownie-Käsekuchen-Muffins
2 Bleche+ (reicht für etwas mehr!)

8 Eier
2 Eiweiß (bleiben sonst übrig)
1,5 Tassen Kakao
2 TL Salz
4 EL Espresso
2 Tassen Margarine (so Pi mal Daumen)
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
2 Tassen Zucker (ist schon auf die Hälfte reduziert!)
1 P. Vanille-Aroma (wenn vorhanden)

Füllung:
500g Frischkäse
2 Eigelb
6 EL Zucker

Margarine schaumig rühren und mit dem Rest der Zutaten für den Teig vermischen. Die Zutaten für die Füllung ebenfalls verrühren. Muffinförmchen wenn nötig einfetten.
Dann zuerst einen Teil der dunklen Teigmasse in die Formen füllen, Füllung darüber schichten und nochmal einen Kleks Teig darauf geben. Nicht zu voll machen, sonst laufen die Förmchen wie bei mir etwas über 😉 Falls noch Teig übrig ist, wenn die Formen voll sind: Ich backe dann immer noch einen Tassenkuchen zum gleich-essen 😉 Bisher haben das alle meine Tassen ohne Probleme ausgehalten.

Die Muffins bei 175° ca. 30 min backen. Sie sollten dann ordentlich aufgegangen und oben evtl. etwas „aufgeplatzt“ sein. Zur Not den Holzstäbchen-Test machen (Holzstäbchen in Muffin pieksen, wenn er wieder rauskommt und kein Teig mehr daran hängt, sind die Muffins fertig).

Meinem Empfinden nach könnte zwar der Anteil der Füllung etwas größer sein, aber sonst waren die Muffins sehr lecker! Obwohl ich die Hälfte vom Zucker weggelassen habe 😉

Geburtstagsessen - Schoko-Walnuss-Cookies

Sind die nicht hübsch? Auch wenn ich wirklich kein Schokoladen-Fan bin, musste ich die einfach ausprobieren. Zum Glück gibt’s ja einige Schoko-Leckermäuler in der Firma 😉

Schoko-Walnuss-Cookies
(2 Bleche)

6 grüne Kardamomkapseln (hatte ich leider nicht)
150g Zucker
200g Zartbitterschokolade
50g Butter
2 EL Espresso oder Kaffeelikör
2 Eier
100g gemahlene Walnüsse
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
100g Puderzucker

Schokolade, Butter und Espresso im Wasserbad schmelzen lassen.
Ei und 100g Zucker einige Minuten schaumig aufschlagen und die leicht abgeühlte Schokomasse vorsichtig unterheben. Kardamom mörsern (oder halt wie ich weglassen), mit den Walnüssen, Salz, Mehl und Backpulver ebenfalls schnell untermischen. Für 2h in den Kühlschrank stellen.
Dann mit einem Läffel walnussgroße Mengen abstechen und bevor es schmilzt schnell zu einer Kugel formen. Diese zuerst im Rest Zucker, dann im Puderzucker wälzen und im Abstand von ca. 5cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheziten Backofen bei 175° 12-14min backen.

Die Cookies sehen total hart aus, sind aber nur außen knusprig und innen überraschend weich. Wenn ich jetzt noch Schoko-Fan wäre, wäre ich vermutlich dahingeschmolzen 😉