Rhabarber im Glas

Rhabarbercrumble

Frühling – das schreit förmlich nach Rezepten mit Erdbeeren, Spargel und Rhabarber! Dieses Mal musste der Rhabarber mit nach Hause, ein ganzes Kilo! Schnell war klar: Ein Rhabarber-Crumble gehört mal wieder her:

Rhabarbercrumble

1/2 kg Rhabarber
6 TL Vanillezucker
100g Butter/Margarine
100g Zucker
ca. 120g Mehl
1 Prise Zimt
6 kleine Gläser (ca. 200ml)

Rhabarber klein schneiden und in kleine Gläser (ja, typisch für mich, ich weiß *g*) oder eine Auflaufform füllen. Dann in jedes Glas einen Teelöffel (selbstgemachten) Vanillezucker geben, sonst wirds zu sauer. Schließlich macht man ein paar Streusel aus geschmolzener Butter, der gleichen Menge Zucker, etwas Zimt und so viel Mehl, dass die Menge krümelig wird. Streusel auf dem Rhabarber verteilen und bei 200° ca. 30 min backen.

Ich habe bei den Gläsern, die nicht gleich verputzt wurden, gleich nach dem Backen den Deckel darauf gemacht, dass sie Luft ziehen und somit länger haltbar sind (hoffe ich zumindest).

Rhabarberkompott

Aber dann war ja noch einiges an Rhabarber übrig! Daraus habe ich mit ein bisschen Zucker Kompott gekocht und diesen in die nächsten 4 Gläser gefüllt (hab davon ne Menge!). Dann kam mal wieder was, was ich schon seit ner Weile mal testen wollte: Zaubergrieß!

Zaubergrieß
(an Rhabarbermenge angepasst)

125ml Milch
1 EL Grieß
1 EL Zucker (oder so süß wie man es eben mag)
1/8 TL Backpulver
1 TL Vanillesirup (wenn man welchen hat)

Milch aufkochen, Grieß einrühren, quellen lassen. Mit Zucker und Vanillesirup süßen. Dann den Topf in ein kaltes Wasserbad (z.B. im Spülbecken) stellen, Backpulver einrühren und mit dem Mixer mit Schneebesen-Aufsatz ca. 5 min rühren. Achtung: Die Masse verdreifacht sich dabei in etwa, das sollte man bei der Topfwahl bedenken 😉 Dann die Masse auf das Rhabarberkompott geben.

Allerdings war ich zu faul, beim Dosieren des Backpulvers einen Teelöffel herzunehmen und habe einfach aus dem Tütchen geschüttet. Frei nach dem Motto „viel hilft viel“ habe ich wohl etwas zu viel genommen und man hat es am Ende ganz schön rausgeschmeckt (finde ich). Tja, was kommt dabei eigentlich heraus? Eine Grießmasse, die von der Konsistenz an Eischnee erinnert, aber schmeckt wie Grießbrei.
Glaube allerdings, ich werde das mit dem Aufschäumen nochmal mit Pudding probieren, aber den Grießbrei lieber wieder „normal“ verputzen, denn so überzeugt hat uns das Ganze nicht 😉